Saturday, 28.03.2026
15:00
Sound of Silence
event image
Einlass: 15:00Start: 15:00Ende: 17:30TicketsLink

Dieser Workshop untersucht Zensur als tief verwurzelte Alltagserfahrung. Er lädt Sie ein, die vielen Ebenen zu entdecken, auf denen Zensur unsere Realität prägt: oft unsichtbar, aber mit immenser Kraft.

Was bleibt unausgesprochen? Was bewahrt Schweigen? Welche Ideologie und welche hegemoniale Struktur schützt Zensur?

Zensur wird nicht nur von außen auferlegt, sondern auch verinnerlicht. Wir zensieren uns selbst in Gesprächen in der Familie, am Arbeitsplatz, im Freundeskreis und online. Wir verbergen Teile unserer Identität, um uns sicher zu fühlen. Dieser Workshop verfolgt die Spuren der Zensur vom Sichtbaren (Gesetze, staatliche Kontrolle, institutionelle Gewalt) bis zum Unsichtbaren (soziale Normen, Selbstzensur, Schweigen, das Ungesagte).

Programm
16:00–16:30 Einführung
16:30–17:15 Fallstudien
17:15–18:15 Bodyscan & Zeichnen
18:15–18:30 Abschluss – Wall of Silence

Praktische Informationen
Der Workshop findet auf Englisch statt.
MELDE DICH HIER AN <3

Das Pulp Collective
PULP ist ein transdisziplinäres Kunstkollektiv. Durch Workshops, Ausstellungen und Veranstaltungen setzen wir uns mit bestehenden Normen und Machtstrukturen auseinander.

PULP entstand, um zusammenzukommen und sich mit dem PULP auseinanderzusetzen: den unordentlichen Überresten und dem Saft des Alltags. PULP haftet, gärt und widersetzt sich dem Verschwinden.

Moderatorinnen

Rifka
Rifkas' künstlerische Praxis erforscht die Schnittstellen von feministischer, ökologischer und transformativer Gerechtigkeit im Kontext zeitgenössischer soziopolitischer Entwicklungen. Ihre Arbeiten umfassen handgezeichnete und digitale Medien und integrieren zunehmend interaktive und partizipative Elemente.

Jas
Jas’ Forschung befasst sich mit Zensur und konzentriert sich darauf, wie Kunstzensur nationale Grenzen prägt und neu definiert und wie kulturelle Bedeutung durch visuelle Texte entsteht.

Ellinor
Ellinors' Kunst verbindet politischen Diskurs mit visuellem Storytelling. Durch die Kombination kuratorischer Praxis mit sozialem Engagement möchte sie Räume schaffen, die Dialog und kollektives Umdenken fördern.