Friday, 17.07.2026
18:00
FC GLORIA- Zensur vs. Kultur in Deutschland & der Schweiz
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Einlass: 17:45Start: 18:00Ende: 20:00
Richtpreis: 15.–
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Im März 2025 sollte diese Tanzperformance über queeren Fußball in einem renommierten Theater in Deutschland Premiere feiern. Doch eine Woche vor der Premiere sagte die Theaterleitung die Aufführung ab. Dies geschah nach wochenlangen Diskussionen über den Bühnentext, der sich nicht nur mit Queerness und Fußball befasst, sondern zeitweise auch mit dem Völkermord in Palästina und Deutschlands Umgang damit.

Der Verein FC GLORIA ersetzt cisgeschlechtliche männliche Fußballstars durch queere, lebendige Monster. Diese neuen Stars verwandeln dieses Kriegsritual, das wir Fußball nennen, denn sie schreiben die Spielregeln neu, sprechen über ihre Gefühle und übernehmen Verantwortung. Da die Premiere abgesagt wurde, ist das Stadion in der Aufzeichnung leer, die Stars haben kein Publikum. Zurück bleiben die FC GLORIA Ultras, eine Gruppe von Hardcore-Fans, die die Machtverhältnisse des Spiels hinterfragen und sich nicht zum Schweigen bringen lassen.

Die Zentralwäscherei Zürich präsentiert die Aufzeichnung der Performance, der ein Podiumsgespräch (auf Englisch) vorausgeht über das Schaffen von Kunst in Zeiten der Zensur, über künstlerische Freiheit, politische Partizipation und den Druck, der auf Institutionen wie der Zentralwäscherei und unabhängigen Künstler*innen lastet.

Podiumsdiskussion zwischen der Zentralwäscherei Zürich und Jäckie Rydz (künstlerische Leiterin, FC GLORIA)

Moderation: Olga Drygas (Kuratorin, Auawirleben Festival, Bern)

Dauer der Vorführung: 90 Minuten, inklusive einer 15-minütigen Halbzeitpause

Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln / Podiumsdiskussion auf Englisch